Pressemitteilung
Stolberg, 28. August 2010
Wehrpflicht jetzt ganz abschaffen!
Zum Vorschlag von Verteidigungsminister zu Guttenberg, die Wehrpflicht auszusetzen, erklärt Tim C. Schmitz, Vorsitzender der Jusos Stolberg:
Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg will die Wehrpflicht aussetzen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings geht er nicht weit genug.
Es gibt zahlreiche Gründe, die für eine Abschaffung sprechen. Zu den Aufgaben der Bundeswehr gehört heute nicht mehr die Verteidigung Deutschlands im Falle eines Angriffskrieges. Wir leben heute - und das wissen wir in der Euregio besonders gut - mit unseren europäischen Nachbarn in Frieden und Freundschaft. Deutschland ist gewissermaßen umzingelt - von Freunden! In kaum einem europäischen Land gibt es heute noch eine Wehrpflicht.
In Anbetracht der Aufgaben, die die Bundeswehr heute wahrnimmt erscheint die Institution der Wehrpflicht völlig aus der Zeit gefallen und nützt obendrein niemandem - weder der Bundeswehr, noch der Nato und schon gar nicht den Wehrdienstleistenden.
Es werden zur Zeit nur weniger als ein Fünftel der Wehrfähigen zum Wehrdienst herangezogen - von Gerechtigkeit kann hier also kaum gesprochen werden.
Vielmehr sollten freiwillige Dienste gefördert werden. Diese Dienste - vor allem im sozialen Bereich - sind eine echte Bereicherung, für die, die die Dienste leisten und für jene, bei denen sie geleistet werden. Diese Dienste dürfen aber nicht, anders, als es beim Zivildienst leider häufig der Fall ist, reguläre Beschäftigung verdrängen.
Daher fordern wir die endgültige Streichung der Wehrpflicht aus dem Grundgesetz und nicht bloß eine Aussetzung und die Stärkung freiwilliger Dienste, die unserer Gesellschaft wirklich etwas bringen.
Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg will die Wehrpflicht aussetzen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings geht er nicht weit genug.
Es gibt zahlreiche Gründe, die für eine Abschaffung sprechen. Zu den Aufgaben der Bundeswehr gehört heute nicht mehr die Verteidigung Deutschlands im Falle eines Angriffskrieges. Wir leben heute - und das wissen wir in der Euregio besonders gut - mit unseren europäischen Nachbarn in Frieden und Freundschaft. Deutschland ist gewissermaßen umzingelt - von Freunden! In kaum einem europäischen Land gibt es heute noch eine Wehrpflicht.
In Anbetracht der Aufgaben, die die Bundeswehr heute wahrnimmt erscheint die Institution der Wehrpflicht völlig aus der Zeit gefallen und nützt obendrein niemandem - weder der Bundeswehr, noch der Nato und schon gar nicht den Wehrdienstleistenden.
Es werden zur Zeit nur weniger als ein Fünftel der Wehrfähigen zum Wehrdienst herangezogen - von Gerechtigkeit kann hier also kaum gesprochen werden.
Vielmehr sollten freiwillige Dienste gefördert werden. Diese Dienste - vor allem im sozialen Bereich - sind eine echte Bereicherung, für die, die die Dienste leisten und für jene, bei denen sie geleistet werden. Diese Dienste dürfen aber nicht, anders, als es beim Zivildienst leider häufig der Fall ist, reguläre Beschäftigung verdrängen.
Daher fordern wir die endgültige Streichung der Wehrpflicht aus dem Grundgesetz und nicht bloß eine Aussetzung und die Stärkung freiwilliger Dienste, die unserer Gesellschaft wirklich etwas bringen.






